Männergesangverein Sumser 1846 Hanau

 

Ein rundherum gelungenes Lamboyfest 2008, ein toller Arbeitseinsatz am Bewirtungsstand der Sumser, ein großartiger Zuspruch befreundeter Vereine mit ansehnlichen Gesangsbeiträgen und ein begeistertes Publikum beim Freundschaftssingen am Sonntag.

 

Wie bereits im vergangenen Jahr mit großartigem Erfolg haben die Sumser aus Anlass des traditionellen Festes, mit dem sich die Hanauer bei General Lamboy dafür bedanken, dass er im 30-jährigen Krieg die Belagerung der Stadt aufgegeben und damit die Bevölkerung vor dem Hungerstod bewahrt hat, befreundete Chöre aus der Region eingeladen, um einen Ausschnitt ihres Repertoires vor einem interessierten Publikum zu präsentieren.

Der freundlichen Einladung folgten, nicht zuletzt auch als Dank für den Besuch der Sumser bei den Gesangsveranstaltungen der Gäste, der Gesangverein Sängerlust 1895 e.V. Langenselbold mit seinem Dirigenten Gottfried Kärner, die Concordia Roßdorf unter der Leitung von Vizedirigent Reinhold Vielmuth, das Walzer'sche Doppelquartett aus Maintal-Hochstadt mit Herbert Schmitt, der Sängerkranz 1845 e.V. aus Mühlheim-Dietesheim mit Musikdirektor Manfred Küchler, die Sängervereinigung Krombach, die musikalisch ebenso wie die Gastgeber von Pavlina Georgiev geleitet wurde, die Sängervereinigung Ostheim mit ihrem Dirigenten Alexander Zahn, und schließlich der Volkschor Niederrodenbach mit seinem Männer- und Frauenchor unter der Leitung von Gerhard Öfner.




Unsere Bildfolge zeigt nur eine kleine Auswahl der teilnehmenden Chöre. Und zum Schluss der Veranstaltung konnte Sumser-Vorsitzender Peter Zeller noch einmal spontan - ganz ohne Probe - eine Auswahl aller Aktiven mit stimmungsvollen Weinliedern einem begeisterten Publikum präsentieren.

                        

Überhaupt war Peter Zeller als Chef der gesamten Organisation immer am Ball wie hier im Gespräch mit Chorleiterin Pavlina Georgiev...

         

...oder beim Überreichen von Präsenten an die Vorsitzenden der Gastchöre.

        

Es war eine großartige Veranstaltung und eine tolle Werbung für den Chorgesang. Schließlich folgte das Publikum der Bitte des schon bei zahlreichen öffentlichen Auftritten der Sumser bewährten Moderators und Vereinsmitglied Wolfgang Walther, zwar bei den Energiekosten, aber nicht mit Beifall für die Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne zu sparen.

         

 

Große Aufmerksamkeit und herzlichen Dank verdienen auch die Helferinnen und Helfer aus den Reihen der Mitglieder, die über die gesamte dreitägige Dauer des Lamboyfestes neben dem Auf- und Abbau der Bewirtungsstände im Getränkewagen oder beim Zubereiten und der Ausgabe leckerer Speisen für den notwendigen Umsatz gesorgt und damit auch die finanzielle Grundlage gesichert haben.

        

Bleibt zu hoffen, dass es trotz fortschreitenden Alters und mangelnden Nachwuchses auch in den folgenden Jahren gelingen wird, das traditionelle Lamboyfest in der Brüder-Grimm-Stadt Hanau mit dem Beitrag des Männergesangvereins Sumser 1846 zu bereichern.